Schöne und gerade Zähne mit Veneers

Veneers: Strahlendes Lächeln à la Hollywood

Wer sich den Traum von einem strahlenden Lächeln erfüllen möchte kann sich die Zähne mit Veneers verblenden lassen. Als Veneers werden hauchdünne Keramik- oder Kompositschalen bezeichnet, die mit einem speziellen Kleber auf die Zahnoberfläche aufgebracht werden. Häufig ist auch von Verblendschalen die Rede. Lesen Sie selbst, welche Vorteile die Schalen bieten und welche Kosten auf Sie zukommen.

Verblendschalen bieten viele Einsatzmöglichkeiten

Verblendschalen haben den großen Vorteil, dass sie keinesfalls künstlich, sondern täuschend echt wirken. Sie sorgen nicht nur für hellere Zähne und ein strahlendes Lächeln – sie können auch

  • unschöne Zahnlücken
  • Zahnverfärbungen durch Kaffee, Tee oder Rotwein
  • unregelmäßige Zahnformen
  • Zahnfehlstellungen

kaschieren. Aufgrund ihrer natürlichen Optik werden Sie keinen Unterschied erkennen.

Verblendschalen kommen hauptsächlich im Frontzahnbereich, aber auch im Seitenzahnbereich zum Einsatz, um unschöne Zahnverfärbungen oder Zahnfehlstellungen zu überdecken und die Zähne natürlicher erscheinen zu lassen. Dies ist auch dann der Fall, wenn Zahnverfärbungen sich mit der Bleeching-Methode nicht mehr aufhellen lassen.

Wann werden Veneers nicht eingesetzt?

Wer mit den Zähnen knirscht oder auf Bleistiften kaut sollte von dieser Behandlung Abstand nehmen. Die Gefahr ist groß, dass die Keramik- oder Kunststoffschalen sich lösen oder beschädigt werden. Auch sind stark verfärbte, brüchige oder kariöse Zähne eher ungeeignet.

Nachteile und Risiken von Verblendschalen

Verblendschalen bieten zwar viele Vorteile – einige Nachteile haben sie aber auch. Sie werden nämlich nicht nur mit einem Spezialkleber auf Zahnoberflächen befestigt. Damit sie halten, müssen die Zähne mitunter beschliffen werden. Ein wenig Zahnsubstanz geht somit verloren – ein Behandlungsschritt, den Sie nicht mehr rückgängig machen können. In manchen Fällen können aber auch Veneers zum Einsatz kommen, die ohne Präparation auskommen.

Ein weiterer Nachteil ist, dass Sich bei schlecht verklebten bzw. gelockerten Veneers an den Kontaktstellen der Verblendschalen Bakterien anhaften können, die als Ursache für Karies und Parodontitis gelten. Eine gründliche Mundhygiene ist deshalb unerlässlich, um Zahn- und Zahnfleischerkrankungen vorzubeugen.

Welche verschiedenen Verfahren gibt es?

Für welche Veneerart Sie sich letztendlich entscheiden, hängt nicht nur von den zahnmedizinischen Voraussetzungen, sondern auch vom persönlichen Geschmack ab.

Konventionelle Veneers

Konventionelle Verblendschalen sind bis zu 1 Millimeter dick, sodass die Zähne unter örtlicher Betäubung nur geringfügig beschliffen werden müssen. Die Zahnsubstanz bleibt dabei weitestgehend erhalten. Die vollkeramischen, im Dentallabor gefertigten Schalen sind sehr hochwertig und haben bei guten Voraussetzungen eine lange Lebensdauer.

Non-Prep-Veneers (Lumineers)

Non-Prep-Veneers (Lumineers) sind nur 0,3 bis 0,4 Millimeter dick und somit deutlich dünner als konventionelle Verblendschalen. Hierbei handelt es sich um ebenfalls um vollkeramische Verblendungen, die allerdings ganz ohne Präparation auskommen. Die Zahnsubstanz bleibt also vollständig erhalten. Darüber hinaus kommen die Non-Prep-Veneers ohne eine örtliche Betäubung aus.

Komposit-Veneers

Komposit-Veneers werden vom behandelnden Zahnarzt im Direktverfahren auf den Zahn modelliert. Der Kunststoff härtet nach der Präparation sofort aus. Diese Veneers sind günstiger, aber auch nicht so langlebig wie Veneers aus Vollkeramik.

Kosten der Verblendschalen

Die Herstellung erfordert viel Zeit und handwerkliches Geschick. Deshalb sind die Verblendschalen auch nicht gerade günstig. Je nach Aufwand und Material sind mehrere hundert Euro fällig. Im Frontzahnbereich müssen Sie sogar mit bis zu 1.000 Euro je Verblendung rechnen.

Nicht nur die Farbe muss stimmen. Auch müssen die Schalen extrem präzise hergestellt werden, damit keine Zwischenräume entstehen, die zu einem Nährboden für Bakterien werden könnten.

Da es sich in den meisten Fällen um einen kosmetischen Eingriff handelt, wird die Behandlung von den gesetzlichen Krankenkassen leider nicht übernommen. Anders sieht es bei privaten Krankenkassen aus. Sie können je nach Tarif die Verblendungen bezuschussen, wenn sie die Behandlung als notwendig erachten.

Fazit

Keramik- und Komposit-Veneers können optische Makel oder leichte Verfärbungen leicht überdecken. Billig sind die Verblendschalen zwar nicht, jedoch sind sie von anderen Zähnen kaum zu unterscheiden und sind substanzschonender als eine Krone.

Haben Sie noch Fragen? Kontaktieren Sie uns – wir beraten Sie gerne!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*